Ledersitz in der Seilbahngondel: die neue Fleckalmbahn

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12.03.2020 Kommentare (0) Gewinnspiel, Skigebiete, Tipps, Winter

KitzSki: Ein Besuch im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg

„Das weltbeste Skigebiet in 19 Kategorien“ – so steht’s bei Skiresort.de geschrieben. KitzSki ist seit 2013 der Seriensieger unter den Skigebieten und hat auch 2019 als Gesamt-Sieger in 19 Kategorien abgeschnitten. Grund genug also, dem Skigebiet einmal einen ausgiebigen Besuch abzustatten.

Bergan geht vom Ortsrand von Kirchberg in Tirol, nahe der Brixental-Bundesstraße, mit der niegelnagelneuen Fleckalmbahn. Diese wurde erst vor wenigen Wochen eröffnet und setzt schon mal Maßstäbe, bevor’s auf Skiern überhaupt erst losgeht. Die Gondelbahn bietet 10 Plätze und Ledersitze, mehr darüber könnt ihr hier lesen!

Oben stehen wir schon nach 10 Minuten auf der Ehrenbachhöhe. Mit 1802 m ist die Bergstation zwar nicht der große „Gipfelstürmer“ in Tirol, aber das Gebiet um Kitzbühel ist dank einer schneegünstigen Lage und ausgiebigen Beschneiungssystemen sehr schneesicher. Das können auch an diesem Skitag Mitte März sehen , wo sich bestenfalls bei den Talabfahrten die ersten Ermüdungserscheinungen an der Schneedecke zeigen, aber oben noch allerbeste Pistenbedingungen herrschen.

Hier geht nix schief: Die sitzbeheizten Lifte sind in der Pistenkarte gelb markiert. 🙂

Für heute haben wir uns einen kleinen Rundkurs durchs Skigebiet vorgenommen und starten über den Steinbergkogel hinüber zum Pengelstein. Der Steinbergkogel bietet mit 1972 m den höchsten Punkt des Skigebiets – und auch die herrliche Kitz-Ski-Panorama-Installation, bei der man einfach nicht vorbeifahren kann, ohne ein Selfie geschossen zu haben! Hinauf zum Pengelstein geht es mit der Kasereckbahn, die beheizt ist. Das sind wir auch schon von der Steinbergkogelbahn gewohnt – und die Fahrt auf den Ledersitzen in den Achter-Gondelbahnen ist schon echt ein Erlebnis. Unten isses warm, oben bequem – und die futuristischen Sesselbahnen gleiten in gefühlter Rekordgeschwindigkeit nach oben. Noch kurz in die Skikarte geblickt: Die Bergbahn AG Kitzbühel geht auf Nummer sicher und hat doch tatsächlich in der Karte eingetragen, welche Bahnen mit Sitzheizung unterwegs sind – wir kommen alleine im Kitzbüheler-Kirchberger Areal auf neun beheizte Bahnen!

Doch es soll noch wilder kommen als in der futuristischen Achter-Sesselbahn zum Pengelstein. Die 3S-Bahn liegt vor uns. Sie verbindet das Skigebiet in Richtung Resterhöhe und Pass Thurn und überquert zwischen dem Pengelstein auf 1938 m und der Wurzhöhe auf 1726 m den Saukasergraben – und zwar in schwindelerregender Höhe von 400 m über dem Talboden. Da empfiehlt sich der Blick in die Tiefe und auf die umliegenden Bergzüge – und wer besonders mutig ist, wartet auf Gondel 1, die hat nämlich einen Glasboden. Gemeinsam mit dem Skigebiet am Kitzbüheler Horn schaffen es die beiden Skigebiete an der Resterhöhe und in Kitzbühel und Kirchberg auf 234 Abfahrtskilometer, 92 Pisten und 57 Seilbahnen und Lifte (nun gut, 1130 Schneekanonen und -lanzen gehören auch dazu… :-)). Die Bergbahn AG Kitzbühel ist das größte Seilbahnunternehmen Österreichs – und das gesamte Skigebiet ist nun wirklich auf dem allerneuesten Stand der Technik.

Hier noch ein bisschen Angeberwissen rund um KitzSki:

  • Blaue Pisten 102 km
  • Rote Pisten 66 km
  • Schwarze Pisten 20 km
  • Schlepplifte 18
  • Sessellifte 29
  • Gondelbahnen 11

Wir fahren also mit einer gewissen Prise Luxus durch unseren Ski-Tag – doch der wichtigste Luxus strahlt spätwinterlich vom Himmel herab. Zeit, nach einigen Genussabfahrten rund um Pengelstein und Steinbergkogel noch einen Abstecher hinüber zum Starthaus der „Streif“ zu machen. Ende Januar findet in Kitzbühel das legendäre Abfahrtsrennen am Hahnenkamm statt – nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein Jet-Set-Spektakel der Großkategorie. Wir schauen ehrfürchtig auf die Mausefalle und sind froh dass wir eine der schwersten Abfahrten im Skiweltcup NICHT fahren müssen… :-). Bleibt noch Zeit für eine Einkehr, dafür gibt’s 60 Hütten und Almen, die eine gute Mischung aus schnell und lecker bieten. Immer mehr Betriebe setzen auf eigene und regionale Produkte und auch die Selbstbedienungstheken gehören immer öfter der Vergangenheit an. Gut so!

Fazit: Das Skifahren bei KitzSki ist nicht nur dank der grandiosen Bergwelt und der hervorragend präparierten Pisten ein besonderes Erlebnis, auch die Infrastruktur ist topmodern und macht Lust darauf, gar nicht mehr mit dem Skifahren aufzuhören!

 

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