Rauf, runter, rauf bei der „GOAS Challenge“ in Kirchberg

KitzSki: Ein Besuch im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg

11.03.2020 Kommentare (0) Skigebiete, Urlaubsregionen, Winter

Ledersitz in der Seilbahngondel: die neue Fleckalmbahn

Eine 10er-Gondelbahn mit Ledersitzen von Pininfarina – das ist das neue Highlight bei KitzSki – wir sind mehr zufällig drauf gestoßen und wollen euch über eine Fahrt mit der nagelneuen Fleckalmbahn berichten.

Da waren wir neulich im Skigebiet KitzSki Kitzbühel/Kirchberg unterwegs, das Wetter war nach dem überaus leckeren Mittagessen in der Hochbrunn-Alm überaus inkommod – und so haben wir statt dem Skinachmittag noch einen kurzen Stop am Starthäuschen der Streif eingelegt und den Skitag etwas eher als geplant ausklingen lassen – und zwar in seeehr bequemen Ledersesseln. Nun ist man ja bei KitzSki einiges in den Liften und Bahnen gewöhnt – und die Sitzheizung gehört in dem Skigebiet inzwischen fast schon zum guten Ton. Aber eine Gondelbahn mit Lederfauteuils ist dann schon nochmal ein Zuckerl obendrauf – zumal nach einem anstrengenden Skitag.

Ledersitze mit Lendenheizung: Noch nie gesehen in einer Gondelbahn 🙂

Die Direttissima von der Ehrenbachhöhe – einer der zentralen Drehscheiben von KitzSki – in Richtung Tal nach Kirchberg führt über die Fleckalmbahn. Die alte Bahn wurde auch gerne einmal „Standseilbahn“ genannt, weil sie sehr windanfällig war – umso schöner, dass die Nachfolgerin, die sich KitzSki immerhin 27,5 Mio. Euro hat kosten lassen, jetzt Seitenwind bis zu 70 km/h aushält. 30 Millionen Fahrgäste gelangten in 35 Betriebsjahren mit der alten Bahn in knapp einer Viertelstunde bergan, nun ist die Bahn leicht versetzt und windgeschützt unterwegs und bietet den Gästen 10 Plätze in Wow-Manier. Der italienische Edel-Designer Pininfarina stand Pate für die Gestaltung der Gondeln – und während der Fahrt staunt man wirklich ständig über irgendein Detail in der Kabine. Irgendwie ist sie größer, breiter, tiefer und höher als alles, in dem ich vorher schon gesessen bin ;-). Und halt die bequemen Ledersitze, die übrigens nicht nur am Popöchen beheizt werden können, sondern auch im Lendenbereich…

Aber futuristisch ist der eine Aspekt der neuen Bahn – auch das Thema Umwelt sollten wir nicht vergessen. Die Bahn von Leitner Ropeways spart immerhin 75.000 kWh elektrischer Energie gegenüber ihrer Vorgängerin ein – und das übrigens, obwohl sie schneller ist als alle anderen östereichischen Einseil-Umlaufbahnen: 7 Meter pro Sekunde ist sie schnell.

Und die Schnelligkeit ist dann auch schon der einzige Malus: Die neue Bahn fährt inzwischen nur noch 10 Minuten – fast zu kurz, um das alles angemessen genießen zu können 😉

Parallel zum Neubau der Bahn wurde auch das Umfeld der Talstation neu geordnet: Der öffentliche Skibusverkehr – es gibt über 80 An- und Abfahrten pro Tag – fahrt jetzt auf einer eigenen Fahrspur, so gehören Staus beim Linienbus der Vergangenheit an!

PS: Überhaupt fährt der Skibus wirklich so oft, dass man beim Urlaub in Kirchberg, Westendorf und Brixen das Auto während des Skiurlaubs gut auch ohne Auto unterwegs ist!

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