Auszeichnung für Rodelbahn am Rosskopf

Ein Besuch im Skimuseum in Fischen

25.02.2019 Kommentare (0) Skigebiete, Tipps, Urlaubsregionen, Winter

Skigebietscheck: Garmisch-Classic

40 Pistenkilometer und der Start (fast) mitten in der Stadt: das Skigebiet Garmisch-Classic ist zunächst einmal ein Familienskigebiet. Doch wer sich vom Hausberg weiter in Richtung Kreuzeck und Alpspitze gondelt, der trifft auf hochalpine Pisten mit herrlichen Ausblicken und teils auch gehobenem Anspruch. Unser Winter-mit-Familie.de-Pistencheck zum Thema Garmisch-Classic.

Mitten in GAP

Von der Stadt direkt zum Skifahren

Es sind gleich drei Skigebiete unweit der Garmischer Innenstadt, die wir entdecken können. Und weil wir richtig früh dran waren vor der Liftöffnung, haben wir auch noch einen schönen Parkplatz am Hausberg ergattert – was gerade an Wochenenden nicht immer der Fall ist. Also: Früh aufstehen und ins Familiengebiet einsteigen! Einsteiger und Familien sind am Hausberg gut aufgehoben, dort gibt es nicht nur das Kinderland, sondern auch die einfacheren Pisten des Skigebiets – und eher sanfte Hänge, bei denen die Kids ihre ersten Versuche auf zwei Brettern machen können.

 

Weiter westlich treten wir ins Skigebiet am Kreuzeck ein und treffen sogleich auf die Kandahar-Abfahrt. Wer mag, fährt die Schwarze Piste „5a“ von ganz oben an der Bergstation des Kandahar-Express bis ins Tal durch. 1800 Höhenmeter und 7 Kilometer – ein echt beeindruckendes und (drei Wochen nach der ausgefallenen Weltcupabfahrt) immer noch sehr eisiges Vergnügen für fortgeschrittene Skifahrer. Bis zu 92 Prozent ist die Piste geneigt, und wer sich in vorsichtigen Bögen hinunterschlängelt, der staunt, dass die Ski-Asse mit über 100 km/h derlei Passagen passieren…

Der Park am Hexenkessel direkt unterhalb der Kreuzeck-Bergstation bietet neun Obstacles für Freestyler und die Kids versuchen sich an den Schanzen – und wer gerne auf panoramareiche Ski-Expedition geht, der gondelt weiter mit dem Sessellift hinüber zu Hochalm und von dort weiter zur Alpspitzbahn-Bergstation. Hier sind die Pisten weniger frequentiert als am Hausberg und am Kreuzeck – und das Panorama ist nochmals einen Ticken beeindruckender. Wilde Felswände, ein Felstor und immer wieder verrückte Tief-Blicke sorgen dafür, dass man nicht nur einmal stehenbleibt und das Panorama genießt. Unser absoluter Favorit: Der Bernadein-Lift auf dem Weg vom Osterfelderkopf in Richtung Hochalm. Zwar „nur“ ein Schlepper – aber an einer göttlichen Piste mit dem vielleicht beeindruckendsten Skipisten Panorama der deutschen Alpen!

Und mal noch ein Blick aufs Angebot abseits des Skifahrens. Wer über die Alpspitzbahn einsteigt, der kann hinauf zur Aussichtsplattform AlpspiX aufsteigen. Es sind zwei 25 Meter lange Stahlträger, die ein schwebendes X bilden – und an deren verglastem Ende man einen Blick 1000 Meter in die Tiefe wagen kann. Nix für Papa, aber doch für schwindelfreie Gesellen. Der Blick auf die Zugspitze und die Alpspitz-Nordwand ist aber auch von der Alspitzbahn-Bergstation am Osterfelderkopf schon ganz schön beeindruckend. Wer mag, kann auch eine Seilbahn-Rundfahrt machen. Hinauf zur Alpspitzbahn und zum AlpspiX, hinunter mit der Hochalmbahn, dort in einer halben Stunde über den Längenfelder bergab zur Kreuzeckbahn und wieder ins Tal. Wichtig: Bei der Wanderung ist festes Schuhwerk nötig!

Anzeige:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.