Was ist wichtiger? Essen oder Skifahren in der Wildschönau

Skivergnügen für Groß und Klein zu fairen Preisen

17.01.2020 Kommentare (0) Skigebiete, Tipps, Urlaubsregionen, Winter

Skigebiets-Check: Markbachjoch in der Wildschönau

Das Skigebiet Markbachjoch in der Wildschönau gehört zum Skijuwel Alpbachtal Wildschönau, steht aber oft ein bisschen im Schatten der beiden Skigebiete am Schatzberg und im Alpbachtal. Ein Grund für uns, uns einen Samstag vormittag lang dem Skigebiet in Niederau am Eingang der Wildschönau zu widmen.

Wir waren unterhalb des Markbachjochs schon einmal im Sommer zum Wandern – und damals waren uns schon die breiten Pisten unterhalb der Gondelbahn aufgefallen… Also widmeten wir einen unserer drei Skitage in der Wildschönau dem kleinen Skigebiet am Tal-Eingang. Mit 24 Pistenkilometern, einer Gondel, einem Sessellift und 8 Schleppliften (davon 6 im Tal) ist das Skigebiet im Konzert der Großen ein kleines – aber ein echter Geheimtipp, wenn man auch an stark frequentierten Tagen in den Ferien in Ruhe seine Schwünge ziehen will.

Es ist Samstag, es schneegraupelt und wir stehen in Oberau an der Bushaltestelle. Warten auf den Skibus. Es ist halb zehn, der Skibus kommt (jede halbe Stunde!) und ist nicht wie erwartet rappelvoll, sondern so gut wie leer. Naja, er fährt ja auch in der quasi umgekehrten Richtung, nicht nach Auffach zur Schatzbergbahn, die das große Skigebiet am Tal-Ende und die Verbindung hinüber ins Alpbachtal erschließt. Unser Bus fährt talauswärts und spuckt uns in Niederau an der Markbachjochbahn aus. Auch wenn das letzte Weihnachtsferienwochenende ist: Wir haben keine Sekunde Wartezeit und freuen uns über die Achter-Gondelbahn, die uns ein Dach über dem Kopf bietet – draußen ist es garstig und als wir die Fahrt von gut 800 m auf knapp 1500 m Seehöhe geschafft haben sehen wir erstmal – fast nix. Es ist neblig, doch zwischen den Nebelschwaden haben wir sogleich die Piste 19 erspäht, der wir sogleich folgen. Eine satte rote Piste, die uns zum Einstieg grad recht kommt und dafür sorgt, dass wir trotz der Außenbedingungen drinnen schön warm werden. Viele knackige Schwünge später gelangen wir auf die Piste, die von der Kropfraderalm her kommt und uns in Talnähe mit viel Schwung wieder zur Talstation bringt.

Zeit für eine Trockenlegpause in der Gondel und weiter geht’s über die alternativen Abfahrten: westlich der Markbachjochbahn vorbei an der Markbachjochalm auf der anspruchsvollen schwarzen Talabfahrt über die Norderberg-Alm hinunter zur Lanerköpflbahn. Die Vierer-Sesselbahn bringt uns hinauf zum höchsten Punkt des Skigebiets auf 1560 m.

Östlich der Gondelbahn und vorbei am Hotel Panorama und der Rübezahlhütte erschließt sich mit dem Kropfraderjochlift und dem Mittermoosjochlift ein schönes Areal zum Carven. Schön auch, dass wir nahe der Piste mit den Jungs mal wieder das Schleppliftfahren üben können! Mit der Kropfraderalm gibt es hier auch eine Möglichkeit zur Mittagseinkehr.

Dank der Gondel haben wir’s dann doch tatsächlich vier Stunden trotz richtig miesem Wetter auf der Piste ausgehalten – und der Trockenraum im Hotel Tirolerhof hatte am Abend mächtig zu tun :-).

Fazit: Kleines und feines Skigebiet für Familie mit fortgeschrittenen Kindern!

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