Winter

Sicher Skifahren: Die richtige Ausrüstung schützt

Wo ist der Winter? Das fragen sich momentan alle Wintersportfans. Deshalb nutzen gerade Familien und Jugendliche die Ferien, um wenigstens für ein paar Tage den Spaß im Schnee in höheren Lagen zu genießen. Und spätestens nach Olympia sind vor allem die jungen Wintersportler von den Wettbewerben in Slopestyle, Skicross, Snowboardcross und in der Halfpipe fasziniert. Was spektakulär aussieht, ist natürlich nicht ganz ungefährlich. Nützliche Tipps, worauf bei Ausrüstung und Sicherheit geachtet werden muss, gibt es von der Initiative „Sicher im Schnee“.

Die richtige Ausrüstung schützt

Unterstützung für den Ski-Nachwuchs Kinder aus den DSV-Kooperationen freuen sich über die Helme von INTERSPORT Quelle www.sicher-im-schnee.deDer wichtigste Ausrüstungsgegenstand für die Sicherheit auf der Piste und im Funpark ist zweifelsohne der Helm. Auch wenn für die jungen Wilden eher der Style im Vordergrund steht, sagt Heiko Selbach, Wintersport-Experte bei INTERSPORT: „Viel wichtiger als die Optik ist immer noch die perfekte Passform! Nur ein Helm, der richtig sitzt, schützt wirklich im Falle eines Sturzes.“ Allerdings schließt ein cooler Style das Thema Sicherheit keineswegs aus. Der Markt ist mittlerweile bestens auf unterschiedlichste Ansprüche bei Funktion und Design eingestellt.

Für jeden, der sich im Park über Rails, Boxen und Kicker bewegt, sind Stürze keine Seltenheit. Die müssen aber nicht mit einer Verletzung enden, deshalb ist neben dem Helm ein Rückenprotektor unerlässlich. Protektoren federn den Sturz ab und schützen so Bänder, Sehnen, Knochen und die Wirbelsäule. Auch bei den Rückenprotektoren gilt: Die Passform ist der entscheidende Faktor. „Hier geht der Trend stark zu Protektor-Westen mit weichem Rückenschild, da sich diese häufig individueller an die Körperform anpassen, Bewegungen besser mitmachen und darüber hinaus auch höhere Dämpfungswerte bieten“, weiß Heiko Selbach. Für Freerider, die im Gelände auch auf Steine fallen können oder für Kids, die eher Rails und Boxen grinden, sind Hartschalenprotektoren zu empfehlen. Und noch ein Tipp vom Experten: „Ein Rucksack und harte oder spitze Gegenstände in den Taschen sind beim Springen ein Risiko und sollten vorher zur Seite gelegt werden.“

Für Tricks und Sprünge gibt es spezielle Twintipski und Freestyle-Boards, die auf die besonderen Anforderungen des Funparks ausgelegt sind. Wer einfach mit dem normalen Pistenski oder  einem Freerideboard in den Park fährt, ist nicht gut vorbereitet unterwegs. Bei der Auswahl ist eine Beratung wichtig. Im Fachhandel helfen Experten dabei, das richtige Modell zu finden.

Regeln für die Sicherheit

Ein Kurs ist für alle, die Tricks und Kunststücke auf der Piste und im Park lernen wollen, der richtige Einstieg. Viele Skischulen bieten inzwischen Kurse für Freeskiing und Freestyle an. Wer ohne Erfahrung die verschiedenen Hindernisse ausprobiert, gefährdet sich und andere. Ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, in Funparks gelten Regeln, die den Spaß sicher machen:

1.     Kenne deine Grenzen. Elemente und Tricks eignet man sich am sichersten schrittweise an. Selbstüberschätzung ist ein Unfallrisiko.

2.     Vor den ersten Sprüngen den Park besichtigen. Die Beschaffenheit des Schnees und der Elemente können sich während des Tages ändern.

3.     Was auf der Piste gilt, ist auch im Park wichtig: Sicherheitsabstand halten. Hat ein Springer die Landezone noch nicht verlassen, muss der nächste warten. Die Landezone immer so schnell wie möglich verlassen.

4.     Ein deutliches „Drop In“ signalisiert allen anderen den Start ins Hindernis.

5.     Lande- und Sturzzonen sind beim Aufstieg zum nächsten Element zu meiden. Wer außerdem für andere gut sichtbar aufsteigt, gefährdet niemanden.

6.     Rücksicht auf andere ist wichtig. Insbesondere Anfänger bewegen sich im Park noch unsicher.

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